Clue (USA, 1985) Regie: Jonathan Lynn

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Vorher:
Das wird ein Spaß! Ich gebe meiner Schwäche für Whodunnits und Spiele nach und gucke mir einen Film zum Spiel an. Kennt ihr alle noch „Cluedo“? Colonel Weiß wurde in der Bibliothek mit dem Kerzenständer erschlagen. Oder?
Ich bin nun gespannt, wie das Ganze als Filmspaß verarbeitet wurde. Ich muss ganz stark an meinen Liebling „Eine Leiche zum Dessert“ denken, der für mich jedes Mal eine Wonne ist. Ich begebe mich in den Detektivmodus und lege als Herculika Marple los. Noch habe ich keinen Clue, wie es wird. „Clue (USA, 1985) Regie: Jonathan Lynn“ weiterlesen

31 Tage- 31 Filme: Tag 3- Nenne deinen Hassfilm.

„Kokowääh“
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Mit dem Wort „Hass“ kann ich nun wirklich nicht viel anfangen, schon gar nicht im Bereich Film. Wenn mir Filme nicht gefallen, schaue ich sie mir nicht zu Ende an.

Was mir nun spontan an Filmen einfällt, die mir auf die Nerven gehen, sind die Til Schweiger Baukasten- Wohlfühlkomödien. Ganz viele Klischees, Weichzeichner und dünne und dumme Stories. Die Filme sind für mich blöde Luftwindbeutel mit Kindergarnitur. Seine Tochter spielt ja wohl in jedem Film mit, oder?

Exemplarisch nenne ich jetzt mal „Kokowääh“. Da habe ich beim Schauen auch sehr oft „Wääh“ geschrien.
Überflüssig wie nix die Filme, aber leider erfolgreich. Jetzt kommt ein neues Schweiger Machwerk in die Kinos. Da traue ich mich nicht mal den Trailer zu gucken.

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Critters (USA, 1986) Regie: Stephen Herek

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Vorher:
Das wird jetzt eine Zeitreise in eine Paralleljugend. Wäre ich so cool und abgebrüht gewesen wie meine Freundinnen mit 14, hätte ich damals mit ihnen auch die ganzen Teen Horrorfilme aus Mitte der 80er gesehen.
Aber dann könnte ich euch jetzt nicht mit meiner „Critters“ Erfahrung beglücken. So hat alles sein Gutes und während die Freundinnen so einen „Horrorkram“ gar nicht mehr gucken und sich mit RomComs langweilen, bin ich jetzt wieder 14 und habe Spaß mit meinem ersten Film für den #MonsterMay.
Ist der erste auch der Teil in dem Leonardo di Caprio mitspielt? Ich werde die Augen offen halten. „Critters (USA, 1986) Regie: Stephen Herek“ weiterlesen

Mon Oncle (Frankreich, 1958) Regie: Jaques Tati

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Vorher:
Jahrelang gehen tolle Sachen an einem vorbei und man weißt gar nicht so richtig warum. Gestern habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben einen Jaques Tati Trailer angesehen und ein breites Lächeln wanderte auf mein Gesicht und ist noch nicht verschwunden.
Deshalb muss Tati endlich mal in Filmlänge kennengelernt werden. Humor ist ja immer eine schwierige Sache. Aber in den letzten zwei Jahren hat es für mich mit den Marx Brothers, Charlie Chaplin und Buster Keaton ja wunderbar funktioniert. Deshalb: Bienvenue Tati, Smile on, Anni! „Mon Oncle (Frankreich, 1958) Regie: Jaques Tati“ weiterlesen

The Man in the White Suit (England, 1951) Regie: Alexander Mackendrick

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Vorher:
Als hätte ich von Alec Guinness in seiner Achtfachrolle in „Kind Hearts and Coronets“ vor zwei Jahren noch nicht genug, begegnet er mir heute schon wieder. Ich sehe wieder eine Komödie aus den britischen Ealing Studios.
Guinness ist „The Man in the White Suit“ und dieser Anzug ist den ganzen Film über weiß, weil er eine verrückte Erfindung ist- ein dreckabweisender Stoff.
Ich muss an einen Doris Day Film meiner Kindheit denken, in dem Doris als Industriespionin einem Haarspray auf die Schliche kommt, das irgendwie wasserabweisend ist. Genau weiß ich es nicht mehr. Nur dass der Film „Caprice“ heißt und alles durchgedreht und bunt war. Wie die Briten diesem Thema in schwarz- weiß in den 50ern begegnen- ich werde es sehen. Wer weiß, vielleicht bin ich nachher um einen Komödiengeheimtipp reicher. „The Man in the White Suit (England, 1951) Regie: Alexander Mackendrick“ weiterlesen

Kind Hearts and Coronets (England, 1949) Regie: Robert Hamer

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Vorher:
Warum denke ich ausgerechnet beim heutigen Film, einer britischen Komödie von 1949, an meine Kindheit? Es liegt doch auf der Hand. Palim Palim. Didi Hallervorden. Als ich den catchy Inhalt von „Kind hearts and coronets“ durchlas, kam mir jedenfalls sofort ein Film in den Sinn, den ich als Kind super fand (wie alles von Didi): „Didi und die Rache der Enterbten“.
Das ist ganz klar eine Hommage an diesen Klassiker des britischen Humors, der einen mörderischen Erben zum Thema hat, der nach und nach alle Verwandten umbringt. Und der Clou ist: die werden alle von Alec Guinness gespielt. Der achtfache Obi- Wan und Didi Hallervorden im Kopf- das ist doch eine grandiose Aussicht auf einen herrlich makabren Nostalgietrip. „Kind Hearts and Coronets (England, 1949) Regie: Robert Hamer“ weiterlesen