31 Tage- 31 Filme: Tag 3- Nenne deinen Hassfilm.

„Kokowääh“
pic-79017

Mit dem Wort „Hass“ kann ich nun wirklich nicht viel anfangen, schon gar nicht im Bereich Film. Wenn mir Filme nicht gefallen, schaue ich sie mir nicht zu Ende an.

Was mir nun spontan an Filmen einfällt, die mir auf die Nerven gehen, sind die Til Schweiger Baukasten- Wohlfühlkomödien. Ganz viele Klischees, Weichzeichner und dünne und dumme Stories. Die Filme sind für mich blöde Luftwindbeutel mit Kindergarnitur. Seine Tochter spielt ja wohl in jedem Film mit, oder?

Exemplarisch nenne ich jetzt mal „Kokowääh“. Da habe ich beim Schauen auch sehr oft „Wääh“ geschrien.
Überflüssig wie nix die Filme, aber leider erfolgreich. Jetzt kommt ein neues Schweiger Machwerk in die Kinos. Da traue ich mich nicht mal den Trailer zu gucken.

747a2facf54e722320237f33c13617d3

 

 

Fanny och Alexander (Schweden, 1982) Regie: Ingmar Bergman

fanny-and-alexander-3
Vorher:
Schön, ich darf meinen dritten Ingmar Bergman Film sehen. Dieses Mal ist es ein Familienfilm in Farbe. Wie ist wohl der 80er Jahre  Bergman? In den bisher gesehenen Filmen war ja gerade das schwarz- weiß auch so prägend für die Stimmung.
Bei Familie und Schweden muss ich an die heile Welt von Astrid Lindgren denken. Ihre Kindheitserinnerungen prägten meine Kindheit und auch mein Schwedenbild. Bergman hat mir diesbezüglich natürlich schon die rosarote Brille von der Nase gefegt und ich denke auch Fanny und Alexander werden nicht mit Pippi und Michel zu vergleichen sein. „Fanny och Alexander (Schweden, 1982) Regie: Ingmar Bergman“ weiterlesen

Stoker (USA, 2013) Regie: Park Chan- wook

movie-5112_cover
Vorher:
Dracula, Oldboy, Shadow of a doubt-  diese Dinge fallen mir als erstes ein, wenn ich an den folgenden Film denke. Der Name des Dracula Autors, der bekannteste Film des Regisseurs und der Hitchcockfilm,  der inhaltlich ähnlich ist. Dracula liebe ich, Oldboy kenne ich leider noch nicht und „Shadow of a doubt“  habe ich vor circa 1 ½ Jahren gesehen und fand ihn klasse.
So stürze ich mich mit Vorfreude auf Park Chan- wooks ersten US- Film. Hochbejubelt wurde er ja und ich vermute ganz stark, dass er mich auch packen wird. Vielleicht stelle ich mir auch zu sehr einen Mainstream Thriller vor und es kommt etwas total anderes. Na, das wäre ja auch nicht das schlechteste… „Stoker (USA, 2013) Regie: Park Chan- wook“ weiterlesen

Smultronstället (Schweden, 1957) Regie: Ingmar Bergman

0,,6094291_4,00
Vorher:
Heute denke ich zurück an die Anfänge. Zum Startschuss meines Blogs und zum Beginn meiner Zeitreise. Als ich mich vor 2 Jahren getraut habe, das erste Mal über Filme zu schreiben und mit einem Adventskalender (jeden Tag ein Film vom 1.- 24. Dezember 2011) in die Blogwelt eingetaucht bin, war mein erster Film „Das Schweigen“ von Ingmar Bergman.
Mitte 2013 ging  es dann in den Stummfilmjahren wieder nach Schweden, in Form von zwei Filmen von Victor Sjöström (1918 und 1921).
Jetzt ist wieder Advent und auf meiner Filmereise treffen Bergman und Sjöström sich als Regisseur und Darsteller auf dem Land wieder mit „Wilde Erdbeeren“. Vermutlich wird viel geredet und über das Leben sinniert. Ich bin sehr gespannt, wie mir mein zweiter Bergman gefällt und ob mich der nun 36 ältere Sjöström immer noch so begeistert. Was für ein eindrucksvoller Mann. Erdbeeren im November: Ich komme! „Smultronstället (Schweden, 1957) Regie: Ingmar Bergman“ weiterlesen

Possession (Frankreich, Deutschland 1981) Regie: Andrzej Żuławski

Possession_1981_02
Vorher:
Auf geht’s ins Kino. Es wartet ein echter Skandalfilm auf mich. Isabelle Adjani ist im Berlin der 80er besessen. Von was eigentlich? Vom Teufel? Von bösen Geistern? Von Männern? Ich erwarte einen Schocker sondergleichen. Isabelle Adjani hatte mich ja in „Nosferatu“ vor kurzem noch sehr begeistert. „Possession (Frankreich, Deutschland 1981) Regie: Andrzej Żuławski“ weiterlesen

Tokyo Story (Japan, 1953) Regie: Yasujirō Ozu

tokyo-story-2

Ich habe wieder Begleitung auf meiner Filmreise. Björn hat sich „Tokyo Story“ auch angesehen. Seinen schönen Text findet ihr hier:
http://www.yzordderrexxiii.de/tokyo-story/

Vorher:
Spannend! Ich reise heute das erste Mal nach Asien. Nicht wie erwartet Kurosawas „Die sieben Samurai“ ist mein erster japanischer Film, sondern ein Familiendrama. Finde ich toll.
Es geht um Eltern, die ihre Kinder in der Stadt besuchen und um die Generationenunterschiede. So lese ich das jedenfalls aus der kurzen Beschreibung heraus. Ich muss spontan an Doris Dörries Film „Kirschblüten Hanami“ denken, der auch dieses Thema behandelt und auch teilweise in Japan spielt.
Wie hat wohl das Familienleben dort in den 50er Jahren ausgesehen? Ich bin wirklich ganz aufgeregt, weil ich nicht so wirklich weiß, was nun kommt und ich in so ein exotisches Land reise, das leider bis auf zwei Kurosawa Filme und einige Japanhorrorfilme noch nicht von mir filmisch entdeckt wurde. Aber jetzt! Los geht’s…

„Tokyo Story (Japan, 1953) Regie: Yasujirō Ozu“ weiterlesen