Dead Zone (USA, 1983) Regie: David Cronenberg

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Vorher:
Gibt es tatsächlich eine gute Stephen King Verfilmung, die ich noch nicht kenne? Ja. Auf mich wartet heute „Dead Zone“, von dem ich gar nicht weiß, ob ich die King Vorlage kenne.
Ich glaube, es ist eine Kurzgeschichte und das ist mir ja die liebste King Darreichungsform. Dass bei diesem Gericht auch noch David Cronenberg als Regisseur und Christopher Walken als Hauptdarsteller hinzukommen, schmeckt mir sehr gut.
Ich freue mich nun also auf einen hoffentlich gut ekeligen und spannenden Thriller. Worum es geht, weiß ich nur vage. Ein Mann kann in die Zukunft gucken und will ein Attentat verhindern? Mein Blick in die Zukunft lässt mich jedenfalls hoffen, dass ich tolle 103 Minuten erlebe. „Dead Zone (USA, 1983) Regie: David Cronenberg“ weiterlesen

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Fanny och Alexander (Schweden, 1982) Regie: Ingmar Bergman

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Vorher:
Schön, ich darf meinen dritten Ingmar Bergman Film sehen. Dieses Mal ist es ein Familienfilm in Farbe. Wie ist wohl der 80er Jahre  Bergman? In den bisher gesehenen Filmen war ja gerade das schwarz- weiß auch so prägend für die Stimmung.
Bei Familie und Schweden muss ich an die heile Welt von Astrid Lindgren denken. Ihre Kindheitserinnerungen prägten meine Kindheit und auch mein Schwedenbild. Bergman hat mir diesbezüglich natürlich schon die rosarote Brille von der Nase gefegt und ich denke auch Fanny und Alexander werden nicht mit Pippi und Michel zu vergleichen sein. „Fanny och Alexander (Schweden, 1982) Regie: Ingmar Bergman“ weiterlesen

Mephisto (Deutschland, Ungarn, 1981) Regie: István Szabó

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Vorher:
Brandauer ist Gründgens und Gründgens ist Mephisto. Nach drei  festen Größen in der Liste der Filmklassiker (Deer Hunter, Apocalypse Now und Raging Bull) kommt jetzt Film über den ich eigentlich kaum etwas weiß. Außer, dass es eine Klaus Mann Verfilmung ist, die vom Aufstieg eines Schauspielers unter den Nazionalsozialisten erzählt.
Eine ziemlich deutliche Hommage an Gustavf Gründgens, auch wenn ein anderer Name gewählt wurde. War Gründgens nicht irgendwie Manns Schwager oder so? Hmm, gefährliches Halbwissen, deshalb nun: Film ab! „Mephisto (Deutschland, Ungarn, 1981) Regie: István Szabó“ weiterlesen

Raging Bull (USA, 1980) Regie: Martin Scorsese

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Vorher:
Ich habe mich tatsächlich durch die 70er Jahre geguckt, ohne einen Film von Scorsese dabei zu haben: Skandal!
Dafür bekomme ich jetzt ordentlich auf die Mappe. Ich sehe Robert de Niro zu, wie er boxt und unglaublich viel Gewicht zulegt. Aber das ist wahrscheinlich nicht das einzig interessante an „Raging Bull“. Ich bin sehr gespannt. Die sensationelle Opening Sequence habe ich bereits gesehen und bin begeistert. „Raging Bull (USA, 1980) Regie: Martin Scorsese“ weiterlesen

Apocalypse Now (USA, 1979) Regie: Francis Ford Coppola

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Vorher:
Ich begebe mich ins „Herz der Dunkelheit“. Ihr wisst sofort von welchem Film die Rede ist, oder? Die Erzählung „The heart of darkness“ von Joseph Conrad in der Tasche begab sich Frances Ford Coppola in die Hölle des Dschungels und drehte diesen Film.
Es geht wieder um den Vietnamkrieg und ich erwarte, dass alles noch viel irrer und unfassbarer ist als in „The Deer Hunter“. Ich habe mich lange gesträubt diesen Film zu sehen, weil ich Angst vor schönem Krieg hatte und vor dem wahnsinnigen Marlon Brando.
Jetzt ist es aber soweit, durchatmen, Wagner hören und dieses Monstrum von Film durchwandern.
PS: Gemäß meiner Zeitreise sehe ich nicht die Redux Version von 2001, sondern die Original Kinofassung.

„Apocalypse Now (USA, 1979) Regie: Francis Ford Coppola“ weiterlesen

The Deer Hunter (USA, 1978) Regie: Michael Cimino

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Vorher:
Nach außerirdischen und surrealistischen Träumen erreichen mich jetzt die realen Kriegs (Alp)träume. „The Deer Hunter“ steht schon lange auf meiner Watchlist und jetzt stelle ich mich dem brutal fassungslosen Vietnamskriegstrauma. Und das fast 3 Stunden lang. Puh. Aber ich habe ja Robert de Niro, Meryl Streep und Christopher Walken an meiner Seite. „The Deer Hunter (USA, 1978) Regie: Michael Cimino“ weiterlesen

Eraserhead (USA, 1977) Regie: David Lynch

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Vorher:
Ich komme zu einem Highlight meiner Filmreise, das ausgerechnet auch noch in mein Geburtsjahr fällt. David Lynchs erster Spielfilm und sein Übertritt von der Kunst zum Spielfilm. Wobei das ja bei Lynch so eine Sache ist. Er ist ja immer Kunst. Ich bin Fan von seinen Filmen und vor allem von „Twin Peaks“. Muss ich ja nicht viel zu sagen. Beste Serie aller Zeiten.
Jetzt erwarte ich ein schwarz weißes, wummerndes Etwas von einem Film, das einen verstört, berührt und fragend hinterlässt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es eine Handlung gibt. Irgendwie geht es doch um eine Familie, oder? Und um einen Fötus. 1977 war ich auch noch ein Fötus…äh, huch….das ist jetzt schräg. Also die passende Stimmung für „Eraserhead“. Film ab! „Eraserhead (USA, 1977) Regie: David Lynch“ weiterlesen

The Man Who Fell to Earth (England, 1976) Regie: Nicolas Roeg

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Vorher:
Wer mich 5 Minuten kennt, weiß dass ich David Bowie Fan bin. Bowie hier, Bowie da, Bowie überall. Ich bewundere ihn natürlich auch als Schauspieler, sei es mit Knallerfrisur in „Labyrinth“ oder elegant als Nicola Tesla in „Prestige“.

Umso mysteriöser, dass ich ihn noch nicht in seiner ätherischen Rolle als Außerirdischen in „The Man Who Fell to Earth“ gesehen habe, spiegelt sie doch seinen Mythos vom androgynen und außerweltlichen Gott wider. Ich bin gespannt und freudig erregt, den „Thin White Duke“ auf die Erde fallen zu sehen. Wird es ein Thriller sein? Ein Experimentalfilm? Oder Science Fiction? Egal, schwärmen werde ich für den Mittsiebziger Bowie sowieso. „The Man Who Fell to Earth (England, 1976) Regie: Nicolas Roeg“ weiterlesen

Barry Lyndon (England, 1975) Regie: Stanley Kubrick

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Vorher:
Ich behaupte seit Jahren, dass „Barry Lyndon“ ein Lieblingsfilm von mir ist und mir fällt jetzt auf: Ich glaube, ich habe ihn noch nie komplett gesehen. Auch verrückt, oder? Aber um solche cineastischen Peinlichkeiten auszumerzen, ist die Wilde 13 ja auch da.
So tauche ich mit großen Vergnügen in Stanley Kubricks wunderbare Bilderwelt ein und mache mich ein weiteres Mal auf, mit dem tollen Ryan O’Neil als unsympatischen und gleichzeitig sympatischen Helden Redmond Barry durch das 18. Jahrhundert zu gaunern. Dieses Mal auch bis zum (vermutlich) bitteren Ende. Kerzenlicht an und los geht’s…

„Barry Lyndon (England, 1975) Regie: Stanley Kubrick“ weiterlesen

Le Fantôme de la Liberté (Frankreich, 1974) Regie: Louis Buñuel

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Vorher:
Vom Hund zum Fantom. Louis Buñuel hatte mich vor 45 Jahren in seiner Zusammenarbeit mit Salvator Dalí mit dem Kurzfilm „Un chien andalou“ verwirrt und begeistert zurückgelassen. Jetzt sehe ich einen Spielfilm von ihm. Wird es eine Handlung geben? Meine vage Erinnerung an „Le charme discret de la bourgeoisie“ sagt mir: Ja und nein. Ich erwarte eine surrealistische Gesellschaftskritik, die böse und unterhaltsam ist. „Le Fantôme de la Liberté (Frankreich, 1974) Regie: Louis Buñuel“ weiterlesen