Critters (USA, 1986) Regie: Stephen Herek

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Vorher:
Das wird jetzt eine Zeitreise in eine Paralleljugend. Wäre ich so cool und abgebrüht gewesen wie meine Freundinnen mit 14, hätte ich damals mit ihnen auch die ganzen Teen Horrorfilme aus Mitte der 80er gesehen.
Aber dann könnte ich euch jetzt nicht mit meiner „Critters“ Erfahrung beglücken. So hat alles sein Gutes und während die Freundinnen so einen „Horrorkram“ gar nicht mehr gucken und sich mit RomComs langweilen, bin ich jetzt wieder 14 und habe Spaß mit meinem ersten Film für den #MonsterMay.
Ist der erste auch der Teil in dem Leonardo di Caprio mitspielt? Ich werde die Augen offen halten.

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Mittendrin:
Es ist bisher wie erwartet ein großer Spaß mit kleinen Monstern. Und natürlich mit einer ordentlichen Portion 80er Peinlichkeiten. Billy Zane mit Pferdeschwanz. Herrlich! Und die Critters haben ein paar coole Monster Extras zu bieten.
 

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Hinterher:
Tja, Leonardo hat es nun doch noch nicht in den ersten Critters Teil geschafft. Ich habe in der Zwischenzeit erfahren: Er ist in Teil 3 dabei. Nachdem ich mit Teil eins jetzt wirklich Spaß hatte, schließe ich nicht aus, die Serie fortzusetzen.

„Critters“ gucken ist wie einmal zusammenrollen, wie es die kleinen Monster so schön können, und in die tiefsten 80er zu wirbeln. Man landet auf der Farm einer amerikanischen Durchschnittsfamilie, deren netter Durchschnittssohn für die Monsterstory zum sympathischen Helden wird. (Scott Grimes, der mich in seiner späteren Rolle als spleeniger Dr. Morris in ER begeistert hat.)

Der Inhalt ist natürlich irgendwie nebensächlich. Die „Critters“ sind kleine Aliens, die aus einem Aliengefängnis abhauen und ausgerechnet auf der Erde und dort natürlich in USA landen. Ihnen auf den Fersen sind zwei Kopfgeldjäger, die, um weniger aufzufallen, menschliche Gestalten annehmen, was aber natürlich zu weiteren Verwirrungen führt. Alles ist auf einmal chaotisch in der Kleinstadt „Grovers Bend“.

Spaß macht es natürlich vor allem mit der gebeutelten Familie Brown durch Haus und Hof zu schleichen und zu bangen aus welcher Ecke, die Critters als nächstes springen, rollen oder kichern. Der Monstermay zeigt sich direkt von seiner fluffigsten Seite und wer Gremlins, ET und viele Zähne mag, der schaut bei den „Critters“ rein.
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4 Kommentare zu „Critters (USA, 1986) Regie: Stephen Herek

  1. Ich hab die kleinen Monster auch erst vor ca. einen halben Jahr kennengelernt. Mir gings genau wie dir. Ich war wieder 14 … auch in einer Paralleljugend, denn ich hab mich das mit 14 auch nicht getraut und kann dafür jetzt (wie du) nochmal 14 sein, durch die ganzen tollen „Horror“-Klassiker. Ist doch super … 🙂

  2. Die Critters haben ihren festen Platz in meiner Filmsammlung, und ich wünsche dir noch viel Spaß mit den Teilen 2 und 3 (auch wenn der 3. schon spürbar abfällt gegen 1 & 2), aber ein Hinweis sei mir gestattet: meide den vierten und letzten Film! Der stinkt! Irgend jemand fand es eine gute Idee, eine Art „Alien“ mit Critters zu versuchen, was imho extrem gründlich in die Bux gegangen ist. Null Humor, kaum Critters zu sehen, dafür „gritty“ Langweile in der Familienpackung. Immerhin, als erzieherisches Beispiel der Rubrik „so macht ihr das besser nicht!“ für angehende Filmemacher taugt er ganz prima 😉

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