The Magnificent Seven (USA, 1960) Regie: John Sturges

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Vorher:
Meine Western Quote steigt. Heute gibt es außerdem das erste Remake in der wilden 13. Vor sechs Jahren habe ich die großartige japanische Vorlage für diesen Film gesehen. „Die sieben Samurai“. Ich freue mich, den jetzt noch recht frisch im Kopf zu haben, wenn ich mir die amerikanische Variante des Themas anschaue. Wieder was neues spannendes.

Worum geht es eigentlich? Sieben Helden verteidigen ein Dorf- wie im Original, oder? Wird es eine Rolle geben, die dem tollen Mifune das Wasser reichen kann? Habe ich den Film vielleicht schon mal als Kind im Sonntagsnachmittagprogramm gesehen? Fragen über Fragen. Rauf aufs Pferdchen und ich reite als Achte den Antworten entgegen.

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Mittendrin:
Nach 61 Minuten:
Das ist wirklich ein waschechtes Remake. Die Handlung läuft quasi 1:1 ab. Nur irgendwie doppelt so schnell. Eine amerikanische Fast Food Version des Kurosawa Films quasi. Aber das finde ich gar nicht mal schlecht. Ich fühle mich gerade bestens unterhalten, die Besetzung ist großartig, der Score ist mitreißend und der Film strahlt sehr viel Energie aus. Ich freue mich auf die zweite Hälfte!
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Hinterher:
Noch lange werde ich den wunderbaren, eingängigen Score dieses Films vor mich hin summen, den ich vorher auch schon kannte und super fand. Auch sonst hat mir „The Magnificent Seven“ das gegeben, was ich erwartet hatte. Großes und großartiges Kino.
Die Story ist sehr nah am japanischen Original, nur die finalen Kampfszenen sind doch ziemlich anders. So liegt es nah, hier jetzt die Filme im großen Stil zu vergleichen. Mache ich aber nicht. Ich sage nur: Kurosawas Original hat mich so umgehauen, dass die westliche Variante eigentlich nur verlieren konnte. Und das hat sie nur ein klein wenig getan. Wie ich schon im Mittendrin sagte: Eine Fast Food Variante. Aber die war so köstlich, dass ich nur „Hmmmmm“ sagen kann.

Ein grandioses Ensemble, ein toller Soundtrack, eine positive und gleichzeitig wehmütige Stimmung, eine fesselnde und geradlinige Geschichte und grandiose Farben (das einzige, was das schwarzweiße Original nicht hatte).

Wenn ihr mit Yul Brynner, Steve McQueen und Horst Buchholz (der hier, blutjung und schön, den durchgedrehten und emotionsgeladenen Exzentriker gibt, fast so toll wie Mifune im Original), das Abenteuer bestanden habt, reist ihr für das dreieinhalbstündige Stündige Gourmet Menü nach Japan.
Danach werden Herz, Verstand und Magen einfach nur glücklich sein und ihr werdet rufen: „Liebe Filmwelt, ich habe dich zum Fressen gern“. 7×2 Yummie! So geht man gerne in die Weihnachtstage.
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