Horrorctober- Die Zusammenfassung

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Vorher:
Was lese ich da? Da schlägt Patrick auf Twitter vor, den Weg Richtung Halloween mit einer neuen Film Challenge zu versüßen! Super Idee und ich bin sofort elektrisiert und möchte unbedingt mitmachen. Es sollen 13 Filme sein, die man in einer Letterboxd Liste zusammenträgt und dann den Monat über guckt.
13! Das ist dieses Jahr meine Zahl. Bin ich doch mit der wilden 13 unterwegs, um mich durch das Filmjahrhundert von 1913- 2013 zu gucken.
Sofort klicke ich mich durch die Listen der anderen Teilnehmer und meine eigene Watchlist und stelle eine bunte Horrorliste zusammen auf der eine wilde Mischung zusammenkommt. Also noch eine wilde 13! Oktober, ich freu mich auf dich.

valerie
Mittendrin:
Ich werde zu allen 13 Filmen kurz etwas aufschreiben. Meine Top 5 Filme kennzeichne ich. Vier Filme habe ich schon besprochen. Da gibt es dann einen Link zum Artikel.

1. Valerie and her Week of wonders (Top 2): ein furioser Auftakt. Eher surreales Märchen als Horror- aber egal. Lest hier weiter: https://annikastelter.wordpress.com/2013/10/02/valerie-and-her-week-of-wonders-tschechoslowakai-1970-regie-jaromil-jires/

2. La polizia chiede aiuto: Eine italienische Überraschung. Da war alles drin. Hier: https://annikastelter.wordpress.com/2013/10/06/der-tod-tragt-schwarzes-leder-italien-1974-regie-massimo-dallamano/

3. The Shining: Mein einziger Rewatch. Aber hey: es ist “Shining”. Einer der furchteinflößendsten und besten Filme aller Zeit. Flutet alle Flure mit Blut.

4. Maniac (Top 5): Der Killer Frank ist mir in die Eingeweide gekrochen. Sehr gut. Mehr dazu: https://annikastelter.wordpress.com/2013/10/10/maniac-usa-1980-regie-william-lustig/

5. The Woman (Top 4): Was für ein böser und guter Film. Krasses Thema sehr gut und kompromisslos umgesetzt. Am Ende löst sich alles mit großer Gewalt auf, was den Film aber konsequent sein lässt. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber mich hat er gepackt und schockiert. Dafür guckt man doch Horrorfilme.

6. Nosferatu: Phantom der Nacht: Herzog und Kinski. Und Vampire. Und noch besser als alle zusammen: Isabelle Adjani. Mehr gibt es hier: https://annikastelter.wordpress.com/2013/10/15/nosferatu-phantom-der-nacht-deutschland-1979-regie-werner-herzog/

7. Les Yeux sans visage (Top 1): Mein Highlight des Monats. Ein Film, vor dem ich seit meiner Kindheit Angst hatte. Allein das Bild des traurigen Mädchens mit der Maske….Grusel!
Jetzt bin ich froh, dass ich ihn endlich gesehen habe. Es ist ein sehr stimmungsvoller und einzigartiger Film. Das traurige Maskengesicht wird mich auch weiter in meinem Kopf begleiten, aber diesmal werde ich an einen grandiosen Horrorfilm denken.

8. Excision: Blieb leider hinter den Erwartungen zurück. Ich hatte einen berührendes und orgiastisches Coming- of- age Schlachtfest erwartet und habe ein schlechtgelauntes Mauerblümchen mit schmucken Sex- und Blutphantasien bekommen. Das Ende war gut.

9. Evil Dead: Ich habe nicht viel erwartet und auch nicht viel bekommen. Optisch ganz nett, vor allem das Ende. Aber insgesamt doch zu dünn und humorlos.
Film Title: Troll Hunter
10. Troll Hunter (Top 3): Was war das denn bitte? Ein Found Footage Film über eine Trolljagd? Hört sich nach fürchterlichem Trash an, war aber ein mitreißender, seltsamer, humorvoller und stimmungsvoller Kracher. Die Trolle sahen großartig aus.

11. Deep Red: Hier wurde ich leider ziemlich enttäuscht. Optisch hat mich „Deep Red“ begeistert und die Mordszenen waren auch sehr schön und blutig und schockierend. Aber die Story war für mich zu wenig ausgearbeitet und es gab so einige Längen.
Und was sollten die Frotzeleien zwischen David Hemmings und der Reporterin? Fand ich aufgesetzt und unpassend zur Stimmung des Films. Vielleicht habe ich „Giallo“ Filme einfach noch nicht verstanden.

12. Cannibal Holocoust: Die Mutter der Found Footage Filme und Pseudodokumentationen. Es wimmelt nur so vor Übelkeit erregenden Widerlichkeiten, die ich einfach gar nicht an mich rangelassen habe. So war es unterhaltsam bis banal. Ich habe dabei einen Kürbis ausgehöhlt.

13. Spider Baby: Ein Schätzchen aus der Mottenkiste, das aber gar nicht verstaubt, sondern ganz schön böse war. Ein irrer Geheimtipp!
the-woman-lucky-mckee
Hinterher:
Ich bin begeistert. Ich habe eine tolle Mischung an Filmen gesehen, bestaunt und mir den Oktober schön gegruselt. Dabei ging es durch einige abseitige Untergenre vom tschechischen Märchen bis zum norwegischen Trollgrusel, durch verschiedene Zeiten von 1960 bis heute und ich wurde auf unterschiedlichste Art berührt. Bis auf ca. 3 mittelmäßige Enttäuschungen, fand ich meine Auswahl sehr gelungen und habe keinen Film wirklich bereut.

Die Blätter an den Bäumen draußen waren bunt und mein Horrorctober war es auch. So geht ein schönes Leben! Patrick, was kommt als nächstes? Ich bin wieder gerne dabei.
maniac1980

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3 Kommentare zu „Horrorctober- Die Zusammenfassung

  1. Klingt nach einem sehr schönen Horrorctober. „Trolljegeren“ und „Les Yeux sans visage“ gehören auch zu meinen Horror-Entdeckungen der letzten Zeit. „Spider Baby“ sagt mir gar nichts, klingt aber sehr interessant.

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