Monkey Business (USA, 1931) Regie: Norman Z. McLeod

monkeybusiness

Vorher:
Ahoi! Nach Charlie Chaplin und Buster Keaton treffe ich heute wieder legendäre Komiker der Kinogeschichte- die wunderbaren Marx Brothers. Der arrogante Groucho, der stille Harpo, der musikalische Chico und der schöne Zappo. Wenn die Marx Brothers zusammenkommen muss man einfach sein Herz öffnen und lachen. So ging es mir auf jeden Fall bei  den zwei Filmen der Jungs, die ich bisher gesehen habe. Heute albern sie auf hoher See herum. Ich freu mich.

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Mittendrin:
„Never mind the barrel.“

„Chico: I didn’t eat in three days.
Groucho: Three days? We’ve only been on the boat two days.
Chico: I didn’t eat yesterday, I didn’t eat today, and I won’t eat tomorrow. That makes three days.“

„Would you like to have anything before lunch? “ “Yes. Breakfast.”

“I wanna sing. I wanna dance. I wanna cha-cha-ha.”

“I am Alky Briggs.” “And I am the fellow who talks so much.”

“You call this a party? The beer is warm, the women are cold and I am hot under the collar.”

“Oh…Why can’t we break away from all this? Just you and I…And lodge with my fleas in the hills…I mean, flea to my lodge in the hills.“

marx brothers harpo harp 1

Hinterher:
Nach dem etwas schlappen “blauen Engel” gehts nun aber mit Vollkaracho in den Tonfilm. Die Marx Brothers haben ein Feuerwerk auf mich losgelassen. Sie sind die reine Komödie. Leise Töne sucht man hier vergeblich. Es wird gesungen, getanzt, gerannt, gealbert und vor allem geredet. Die Handlung ist nur ein grober Rahmen und eine Bühne für das Können und die Anarchie der Komikertruppe.
In „Monkey Business“ sind sie als blinde Passagiere an Bord eines Luxusliners und geraten sogar an zwei gegnerische Gangsterbosse. Das kann ja was werden- und das wird es auch. Und zwar noch mehr als man sich in den albernsten Träumen ausmalen kann. Jeder der vier Marx Brothers spielt seine Rolle und zeigt seine Talente.
Allen voran natürlich Groucho und Harpo. Groucho agiert als vorlauter Frauenheld, der vor nichts und niemandem Respekt hat und dessen Mundwerk schneller und alberner ist, als ich es trotz Untertitel komplett erfassen konnte. Am liebsten ist mir aber Harpo. Der stumme Marx Brother, der durch sein verrückt ausgestattetes Kostüm und seine liebenswerte und etwas naive Mimik und seine kleinen Details einfach ans Herz geht. In diesem Film hat er zum Beispiel die ganze Zeit einen dressierten Frosch unter seinem Zylinder, der zwischendurch mal quackt. Ihr merkt- mein Herz hängt immer noch ein wenig am Stummfilm.
Obwohl ich auch die Gesangs- und Tanzeinlagen nicht missen möchte. Ach, an den Marx Brothers ist einfach so vieles toll. Wenn man ein wenig ein albernes, anarchisches und fröhliches Herz hat, muss man die Marx Brothers einfach lieben! Und man möchte mit einem Frosch unterm Zylinder auf Tischen tanzen und dabei die Leute mit den lächerlichsten Wortspielen zur Verzweiflung  bringen. Hip Hip Hooray!

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