Berg- Ejvind und sein Weib (Schweden, 1918) Regie: Victor Sjöström

Berg Ejvind och hans hustru (1918) Filmografinr 1918/01

Vorher:

Auf geht’s nach Schweden und gleich in die Berge. Oder? Ich erwarte ein Naturspektakel. Der Titel klingt auf jeden Fall so. Aber ich lasse mich ja gern überraschen. Victor Sjöström soll jedenfalls ein ganz Großer sein und sein Zirkus- Masochismus Drama „He who gets slapped“ hat mir gut gefallen.

Mittendrin:
„Kari erging es wie im Märchen. Erst fiel er in ein tiefes Loch, dann traf er auf ein Schloß und die Königstochter.“

„Keiner kann seinem Schicksal entkommen.“

„Wie schön du bist, wie ein blauer Berg, der sich aus dem Nebel erhebt.“

„Bist du hässlich, du hast ein Gesicht, wie ein totes Pferd.“

„Für sie galt nur ihre Liebe.“

Hinterher:
Nur weil der Regisseur Schwede ist, darf man nicht von einem schwedischen Spielort ausgehen. Es war tatsächlich Island. Das schwermütige und aufregende Liebesdrama spielt im 18. Jahrhundert und erzählt von der großen Liebe von Schuld und dem Versuch frei zu leben ohne Konventionen. Victor Sjöström selbst hat die Hauptrolle des Berg- Ejvind gespielt, der sich in eine reiche Witwe verliebt und den ein düsteres Geheimnis umgibt. Ein sehr charismatischer Mann, der dem gefühlsschwangeren Naturschauspiel, das „Berg- Ejvind und sein Frau“ ist, noch mehr Stärke verliehen hat. Ich habe 73 Minuten lang ordentlich mitgelitten, die Natur bestaunt und mich am Ende doch sehr gefreut jetzt gerade durch den mitteleuropäischen Sommer zu tanzen.

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