Young Frankenstein (USA, 1974) Regie: Mel Brooks

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Vorher:
Yeah, Mel Brooks. An dem scheiden sich ja die Geister und ich finde auch nicht alle Filme von ihm toll. Helden in Strumpfhosen? Nein, danke. Aber er hat schon ein paar Klassiker gemacht, wie High Anxiety oder Space Balls, die ich genossen habe. Seine ganz alten Filme wie Silent Movie, The Producers, Blazing Saddles oder eben Young Frankenstein kenne ich noch nicht mal. Ich hoffe, dass ich mich durchgedreht amüsiere und der Blitz bei mir einschlägt wie in Frankensteins Monster. 

Mittendrin:
„My grandfather was a very sick man.“

„My grandfather’s work was doodoo! I am not interested in death! The only thing that concerns me is the preservation of life!“

„I am not a Frankenstein. I’m a Fronkensteen. Don’t give me that. I don’t believe in fate. And I won’t say it.“

„Gone! Gone! We’ve got to find him, you understand? We’ve got to find him before he kills someone! What have I done? Oh God in Heaven! What have I done?“

„Oh, you men are all alike. Seven or eight quick ones and then you’re out with the boys to boast and brag. YOU BETTER KEEP YOUR MOUTH SHUT. Oh… I think I love him.“

Hinterher:
Wie wird es den nun ausgesprochen Frankenstein oder Fronkensteen? Egal! Der Film hat auf jeden Fall Tote und einige Lachmuskeln zum Leben erweckt. Mel Brooks at his best. Die Story dürfte klar sein. Gene Wilder macht als Enkel Viktor Frankensteins seinem Großvater alle Ehre. „Young Frankenstein“ ist eine liebevolle Hommage an James Whales Frankenstein und Frankensteins Braut aus den 30er Jahren mit einem Schuss Dracula, King Kong und anderen filmgeschichtlichen Seitenhieben. Das Ganze ergibt in Kombination mit Mel Brooks derben und schlüpfrigem Humor ein irres Stück Film, bei dem sicherlich einige genervt oder in ihrer Intelligenz beleidigt: „Nein danke“ sagen. Brooks Faible für harte deutsche Akzente, krasses Over Acting und Blödeleien hat mich beim Gucken auch manches Mal genervt. Aber einige Gags haben bei mir auch total eingeschlagen, so dass ich laut aufgelacht habe. Es hat einfach Spaß gemacht sich in Mel Brooks Welt gehen zu lassen. Wie in der besten Szene im Film, macht es eben manchmal Spaß einfach mit den Händen ins Essen zu patschen und total albern zu sein. Gene Wilder als Frederik Frankenstein war übrigens wahnsinnig gut, im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat fast nur rumgebrüllt und seine abgedrehte Figur und Frisur herrlich in Szene gesetzt. Und die tolle Madeleine Kahn war als Frankensteins Verlobte dabei und wieder großartig. Ich liebe sie ja so als Eunice Berns in „Is was, Doc?“. Ach und die Szene auf der Wippe….Doch, wenn ihr nicht totale Mel Brooks Hasser seid, guckt euch „Young Frankenstein“ an. Und sucht Gene Hackmann in dem Film! Buckel zurecht rücken, die Farben löschen und ab geht’s nach Transsylvanien.

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Ein Kommentar zu „Young Frankenstein (USA, 1974) Regie: Mel Brooks

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