Junebug (USA, 2005) Regie: Phil Morrison

junebug

Vorher: Passend zum endlich kommenden Frühlingsanfang heißt es heute für mich „Junebug“. Ein Indie Familienfilm aus dem Jahre 2005, der auf diversen Festivals abgeräumt hat. Ich hoffe auf einen warmherzigen, traurig- lustigen Film. Amy Adams spielt mit und die lässt mein Herz gerne mal offen werden. Lieber Junikäfer, setz dich auf meine Nase bring mir den Frühling und einen guten Film.

Mittendrin:
“I wonder what she looks like. I bet she’s skinny. She probably is. She’s skinnier’n me and prettier too. Now I’ll hate her. Oh, I can’t wait! “

„I was born in Japan.” “You were not.”

“I even bite my toenails.” “You do not!”

“I like her. She means well. George likes her.“

„I’m a collaborator with god.”

“Whatever you want, I will get it for you.” “A Barkers fruit basket. ”

“I don’t know what he’s thinking.”

“She’s got lovely hands.”

“I’ll tell you what the scariest thing is to me – the scariest thing to me is Johnny. It is. He didn’t say nothin‘. Not one word.”

Hinterher:
Ein Reise ins Herz von North Carolina. Ein Wochenende bei der Familie des neuen Ehemanns. Ein exzentrischer Maler, eine naive, aber herzerwärmende Schwägerin, wortkarge Christen und ein Baby, das Junebug heißen soll. Die elegante Kunsthändlerin Madeleine passt überhaupt nicht nach Pfafftown. Sie gibt dennoch ihr Bestes, um der Familie Johnston näher zu kommen. „Junebug“ war nicht das fröhlich, albern- aufgedrehte Indiefilmchen, das ich erwartet hatte. Es war vielmehr eine realistische Tragikomödie mit viel Herz. Der Film lebt von der Culture Clash Konstellation und den Situationen, die sich daraus ergeben. Manche warmherzig und schön, manche irritierend, manche fremdschämend, manche amüsant. Die Realität eben. Mir hat der Film sehr gut gefallen, wenngleich ich auch aufgeatmet habe, als ich am Ende mit Madeleine und George aus Pfafftown weggefahren bin. Zu Realistisch war die christliche Red Neck Mentalität und zu selten waren die Momente, wo die beiden Welten sich verstanden haben. Eine Sensation war Amy Adams als hochschwangere, aufgedrehte, naive, leicht nervige, aber doch unschlagbar hinreißende Schwägerin Ashley. Schon allein ihr zuzuschauen, hat den Film für mich sehenswert gemacht. Wenn ihr also keine Scheu vor Alltagsrealität in Filmen habt und einen scharfen Blick auf normales Leben und die kleinen Dinge mögt, dann schaut euch „Junebug“ an.

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