Breaking Dawn Part 1 (USA, 2011) Regie: Bill Condon

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Vorher:
So früh im Alphabet und ich fange schon mit Trash an. Ich verlasse die geplanten Pfade und gucke mir den vierten Teil der Vampirsaga „Twilight“ an. „Breaking Dawn- Teil eins“. Die Story ist mir bekannt, weil ich vor Jahren in einem „zurück zur Teeniezeit“ Rausch alle Bücher verschlungen habe. Bei den zwei Filmen der Reihe, die ich bisher gesehen habe, ist mir das leider nicht gelungen und ich fand sie doch sehr zielgruppenorientiert, humorlos und fade. Ob das furiose Finale der Serie da was rausreißen kann? Ich werde sehen und hoffe auch darauf, dass der Soundtrack wieder gut ist.

Mittendrin:
„What? You’re not a virgin?“

“I’ll meet you at the altar. I’ll be the one in white.”

“I’d like to thank Renée and Charlie for bringing such a wonderful person into the world and into our lives. We will cherish and protect her forever.”

“Last night was the best night of my existence.”

“Will you tell me what’s going on? I’m late. My period, it’s late.”
“It’s crushing you, from the inside out.”

Hinterher:
Das war aber wirklich nicht mehr als ein lahmarschiges Teenielüftchen. Das Liebesfinale zwischen Bella und Edward mit ehelichem Beischlaf, auf das die ganze Zeit hin gefiebert wurde, hatte so viel erotisches Knistern wie eine Kaugummizigarette. Lassen sich die Kids wirklich mit sowas abspeisen? Wollt ihr wissen worum es inhaltlich geht? Hochzeit, Sex bei dem das Bett zertrümmert, der aber dennoch nicht gezeigt wird, dabei aber die Verhütung vergessen und schwupps- Vampirhalbling im Bauch…und zwischendurch albert noch das „Team Jacob“ in Wäldern herum, teilweise als mies animierte Werwölfe. Das kann man sich beim besten Willen wirklich einfach nur sparen. Sogar der Soundtrack hielt diesmal kaum schöne Indiehits bereit. Oder habe ich die nur überhört, weil ich zwischendurch eingenickt war? Wer wirklich meint, in Stephenie Meyers Welt eintauchen zu müssen, der liest bitte ihre Bücher. Die halten wenigstens etwas Spannung und Liebeschemie bereit, wenn man die Mormonenmoral der Autorin ertragen kann.

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