Chloe (USA, 2009) Regie: Atom Egoyan

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Vorher: Nach dem braven Mormonenvampirfilmchen, habe ich mir einen erotischen Thriller mit Starbesetzung ausgesucht. Die wunderschöne Amanda Seyfried bringt als titelbringende „Chloe“ das Leben eines Ehepaares durcheinander. Diese werden von der von mir sehr gemochten Julianne Moore und dem Mann mi dem herzzerreißenden Blick Liam Neeson gespielt. Das sind auf jeden Fall Zutaten für ein gelungenes Filmerlebnis. Ich bin gespannt und hoffe, dass mich prickelnde und spannende 90 Minuten erwarten.

Mittendrin:
“Am I your secretary or am I your daughter? Maybe I’m your seventh grade math teacher you always hated. All I know is that if I do it just right, I can become your living, breathing, unflinching dream, and then I can actually disappear.”

“Did you find that waitress sexy?” “Which one?” “The one you were flirting with.” “Oh come on, I was being friendly.”

“My husband’s cheating on me. At least, I think he is.”

“I try to find something to love in everybody. Even if it’s a small thing. Something about the way someone smiles. There’s always something, there has to be.”

“This business transaction, which is what this was, is over!”

Hinterher:
Man nehme Zutaten aus „Eine verhängnisvolle Affaire“, schöne Bilder aus Toronto, ein wenig lesbische Erotik und heraus kommt: ein ziemlich egaler Film in einem wunderschönen Mäntelchen. Leider konnte „Chloe“ mich gar nicht mitreißen. Der gesamte Film war sehr schön und elegant und alle drei Hauptdarsteller konnten in ihren perfekten Outfits und ihrer durchgestylten Umgebung sehr schön mein Auge schmeicheln. Inhaltlich war das ganze jedoch sehr oberflächlich und überraschungsarm. Ein psychologischer Erotikthriller geht anders, meiner Meinung nach. Es passiert einfach nicht wirklich viel, im Äußeren und im Inneren der Figuren. Langsames Erzählen kann ja auch gut für die Stimmung eines Films sein. Aber hier trägt es eher zur Langeweile bei. Das Ganze war ein wenig wie eine Foto Love Story in einem „Schöner Wohnen“ Magazin. Ich werde die erotische Menage a quattre sicherlich bald wieder vergessen haben und mir bleibt eventuell Amanda Seyfrieds roter Mund umrahmt von ihrem blonden Haar im Gedächtnis. Viel mehr aber leider auch nicht

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