AI (Artificial Intelligence) (England, 2001) Regie: Steven Spielberg

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Vorher:
Endlich geht es los und ich lerne buchstabieren. Ich wage mich an den ABC Frühlingswahnsinn und gucke das Alphabet runter. AI- Artificial Intelligence ist deshalb der Startfilm. Der Titel erzählt worum es geht und so richtig viel mehr weiß ich auch nicht. Außer dass Haley Joel Osment niedlich aussieht, Jude Law einen sehr künstlich aussehenden künstlichen Menschen spielt und Steven Spielberg das Projekt übernommen hatte, nachdem Stanley Kubrick gestorben war. Ich hatte bisher nie so richtig Neugier auf den Film, mir sah das alles zu künstlich und glatt aus. Mittlerweile hat der Film 12 Jahre auf dem Buckel und ich hoffe, dass mir die Zukunft, wie Spielberg sie 2001 erdacht hat, nicht albern vorkommt. Mit etwas skeptischem Herzen lege ich los. Annika guckt A.

Mittendrin:
„We build a robot, that can love.“

“But in the beginning: didn’t God create Adam to love him?”

“But outside, he just looks so real.”

“Orga- Mecha.”

“You deserve me.”

“You’re a machine.” “I’m a boy.”

“We will ask Dr. Know, there is nothing he doesn’t.”

“How can the Blue Fairy make a robot into a real life boy?”

“You are the first of a kind.”

“I am. I was.“

„Mommy? We’re home.“

„I have always loved you. “

“And for the first time in his life, he went to the place, where dreams are born.”

Nachher:
„Mami, der Kaffee ist fertig!“ So, Hallöchen, ich hab mich aus dem Kokon an Zuckerwatten befreit. Für diesen Film habe ich mich in Dr. Stelter und Mrs. Hydika gesplittet. Mich hat noch nie ein Film in Teilen so begeistert und in Teilen so genervt. Spielberg erzählt die Odyssee eines kleinen Roboterjungen auf der Suche nach Liebe. Das Ganze ist eine aufregende und märchenhafte Science- Fiction Reise, die schon ziemlich einzigartig ist. Für meinen Geschmack gehen wundervolle Ausstattung und tolle Effekte Hand in Hand mit einer völlig überzuckerten Pinoccio Parabel. Gefallen hat mir Jude Law als ein auf Verführung programmierter Gigolo Androide, nicht gefallen hat mir der niedliche Teddybär Roboter als helfende Hand und zweiter Sidekick. Gefallen hat mir die an die 20er/ 30er Jahre erinnernde Ausstattung, nicht gefallen hat mir Haley Joel Osment, der nichts anderes als niedlich und naiv ist. Gefallen hat mir der Kitsch, nicht gefallen hat mir der Kitsch. Leute, ich weiß wirklich nicht so richtig, was ich von dem Film halten soll. Aber Verwirrung und innere Uneinigkeit finde ich natürlich spannend und deshalb lege ich euch den Film doch ans Herz. Guckt selbst rein und findet heraus, was passiert, wenn Steven Spielberg die Träume von Stanley Kubrick zu Ende träumt!

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