Die Frauen von Stepford (USA 1975)

 

Vorher:
Zum Abschluß mogel ich Filou mal wieder ein bißchen. Aber es ist doch Weihnachten, da verzeiht ihr mir das oder? „Die Frauen von Stepford“ habe ich als Teenager das letzte Mal gesehen und freu mich schon seit langem ihn ein zweites Mal zu sehen. Das Remake mit Nicole Kidman konnte da auch nicht so recht hinwegtrösten. Ich bin gespannt, ob mich das 70er Jahre Setting wieder begeistet und die Kleinstadthölle wieder so erschreckt wie mit 16 Jahren. Jetzt bin ich ja quasi im Alter von Katharine Ross, die ihrem Mann in eine sehr skurrile Welt folgt…

Mittendrin:
„Ich habe gerade nen Mann gesehen, der ne nackte Frau getragen hat.“ „Deshalb ziehen wir um nach Stepford.“

„Sie kocht so gut wie sie aussieht.“

„Hier in Stepford bist du ganz anders geworden.“

„Was machen die da bloß?“

„Ich seh Frauen gern bei kleinen Hausarbeiten zu.“

„Warum wir es machen? Weil wir es können.“

Hinterher:
Mädels, ich gebe euch einen Tipp: wenn ihr beim ersten Date diesen Film schaut und der Typ hinterher sagt: Geil. Lauft was das Zeug hält. Ich finde auch mit 34, das ist der gruseligste Film aller Zeiten für jede halbwegs emanzipierte Frau.
Ein wirklicher Schocker, der wie ein schleichendes Gift in die Seele kriecht und wirklich Angst macht. Das Böse lauert zwischen glänzenden Küchenzeilen, Dauerwellenfrisuren und hübschen Kleidern. Und dass das Ende so schockierend ist, wußte ich auch nicht mehr.

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