Das Mädchen vom Ende der Straße (Kanada, 1976) Regie: Nicolas Gessner

Vorher:

Heute mogel ich ein bißchen. Den folgenden Film habe ich nämlich schon mal gesehen. Damals war ich ungefähr 13 Jahre alt, so alt wie Jodie Foster in dem Film. Ich war auch viel alleine zuhause und habe mir den Film vielleicht angeschaut damals. Ich weiss gar nicht mehr, ob das ein Drama, ein Thriller oder sogar Horror war. Ich weiß nur noch, dass ich ihn unheimlich fand und Jodie Foster ganz toll als Kinderdarstellerin. Nun ist Jodie Foster erwachsen und ich auch. Mal sehen, ob mich der Film ca. 20 Jahre später wieder fesseln kann.

Mittendrin:

„Das ist mein Haus.“

„Ich darf meinen Vater nicht stören, wenn er arbeitet.“

„Hast du schon Hasch geraucht?“ „Schon 100 Mal.“

„Wie alt muss man sein, damit die Leute anfangen einen wie einen Menschen zu behandeln?“

„Glaubst du an Gott?“ „Naja, schön wärs.“

„Du weisst zu überleben.“

Nachher:

Oh, ich will mal hoffen, dass ich den Film damals mit 13 nicht geschaut habe, als ich alleine zuhause war. Das ist wirklich ein atmosphärisch dichter Film aus meinem Lieblingsfilmjahrzehnt, den 70ern. Jodie Foster war super, ist super und wird auch immer super sein. Hier spielt sie ein undurchsichtiges, intelligentes und frühreifes Mädchen. Eine Art düstere Pippi Langstrumpf, die sich alleine in der Erwachsenenwelt durchsetzt. Gruseliges Kammerspiel, das einem ganz schön unter die Haut geht. Wirklich ein Geheimtipp inklusive dem jungen Martin Sheen als schleimiger Kinderschänder.

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