Begegnung (England 1945) Regie: David Lean

Vorher:
Und wieder ein Liebesfilm. „Begegnung- Brief encounter“. Der Titel sagt schon viel über den Film aus. Zwei Menschen begegnen sich. Das hört sich nach wenig an, kann aber in seiner Intensität sehr viel sein. Ehefrau der steifen englischen Gesellschaft begegnet smartem Arzt und sie haben eine Reihe von Begegnungen. Ob das ganze gut endet? Ich befürchte schon wieder nicht. Huch! Da ist aber dringend mal ein Kitsch Happy Ending fällig in meinem Filmreigen hier.

Mittendrin:
„Dann setz dich mit rüber an den Kamin und ruh dich aus. Du kannst mir beim Kreuzworträtsel helfen.“

„Ja ich bin glücklich verheiratet. Das heißt ich war es bis vor wenigen Wochen.
Das hier ist meine Welt und ich bin zufrieden darin. Das heißt ich war es bis vor wenigen Wochen“

„Zeigen sie doch mal her. Ich bin zufällig Arzt.“

„Nächsten Donnerstag. Auf Wiedersehen.“

„Verzeih mir alles. Vor allem, dass ich dir begegnet bin. Dass ich den Staub aus deinem Auge entfernt hab. Dass ich dich liebe. Und dass ich dir diesen Kummer bereite.“

„Du bist so weit weg gewesen. Danke, dass du zurückgekommen bist.“

Nachher:
Hui, das war aber ein romantisch-dramatischer, trauriger und intensiver Film. Szenerie Bahnhofslokal. Schicksale treffen sich. Der Bahnhof als Ort des Abfahrens und des Ankommens, der flüchtigen Begegnungen. Hier schlägt die Liebe ein wie eine Bombe bei zwei Fremden. Das ganze wird erzählt im inneren Monolog. Die Frau beichtet stumm ihrem Ehemann ihre Liebesgeschichte. Was für eine schöne romantische nicht alltägliche Alltagsgeschichte.

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